Die von Manfred Schweigkofler entwickelte „systemische Rhetorik“ betrachtet die Fähigkeit des Sprechens und Auftretens – der Redekunst - aus einer ganzheitlichen Perspektive, die Körper, Geist und Seele miteinander verbindet sowie Form und Inhalt in Einklang bringt.
Körper: Hierbei werden verschiedene Aspekte wie Körperhaltung, Präsenz, Atmung, Stimme, Stimmfülle, Modulation und Artikulation trainiert. Diese Elemente sind entscheidend, um eine starke physische Präsenz zu entwickeln und das Publikum zu fesseln.
Geist: Der inhaltliche Aspekt umfasst die Konzeption, Gliederung, Strukturierung, den Fokus und die Klarheit der Botschaft. Ein klarer und gut strukturierter Inhalt ist unerlässlich, um die Zuhörer gewinnend zu überzeugen und zu informieren.
Seele: Schließlich geht es um die emotionale Verbindung. Präsenz und Da-Sein sind hier zentral, ebenso wie das Reden für Hirn und Herz. Die systemische Rhetorik fördert inspirierende Reden, die nach dem salutogenetischen Kohärenzprinzip gestaltet sind. Charisma und die Fähigkeit, Resonanz mit den Zuhörern herzustellen, sind ebenfalls wesentliche Bestandteile, um eine tiefere Verbindung zu schaffen.
Das Seminar beinhaltet
Insgesamt bietet die systemische Rhetorik einen umfassenden ganzheitlichen Ansatz, der es ermöglicht, sowohl die technischen als auch die emotionalen Aspekte der Kommunikation zu meistern und bildet dabei die Voraussetzung für Inszenatorische Kompetenz, also der Fähigkeit, Inhalte, Ideen oder Konzepte in einer ansprechenden und wirkungsvollen Weise zu präsentieren und darzustellen.
Dazu gehören Aspekte wie:
1. Kreativität: Die Fähigkeit, originelle und innovative Ansätze zur Präsentation von Inhalten zu entwickeln.
2. Gestaltung: Das Verständnis für visuelle und akustische Gestaltungselemente, die die Wirkung einer Inszenierung beeinflussen.
3. Kommunikation: Die Fähigkeit, Botschaften klar und überzeugend zu vermitteln, sowohl verbal als auch nonverbal.
4. Empathie: Das Einfühlungsvermögen in das Publikum, um deren Reaktionen und Bedürfnisse zu verstehen und darauf einzugehen.
5. Technisches Wissen: Kenntnisse über die technischen Aspekte der Inszenierung, wie Licht, Ton und Bühne.
Arbeitsmethoden
Inspirationen, Mini-Teachings, Vortrag, Einzeltrainings, Arbeit in Kleingruppen, Übungen, Tipps & Tricks; ein Mitmach-Seminar und kein Zuhör-Seminar
Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Personen, die ihre Kompetenzen in diesem Bereich anreichern wollen. Inszenatorische Kompetenz ist auch für Fachkräfte in technischen und wissenschaftlichen Berufen von großer Bedeutung, da sie hilft, komplexe Informationen klar und ansprechend zu kommunizieren. Dies ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Projekte und die Zusammenarbeit mit anderen.