Beschreibung
Emotionsregulation stellt ein zentrales transdiagnostisches Konstrukt in der Klinischen Psychologie dar. Somit ist es wichtig, bereits frühzeitig maladaptive Formen der Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen zu erkennen und therapeutisch zu behandeln.
Im Rahmen des Seminars erfolgt zunächst ein Überblick über aktuelle Emotionstheorien und über neuropsychologische Grundlagen der Emotionsregulation. Ebenso werden Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Emotionsregulation und Auffälligkeiten bei ausgewählten Störungsbildern erläutert. Darauf aufbauend werden die Implikationen für eine fundierte und differenzierte Diagnostik bzw. Analyse von Emotionsregulationsstrategien bei Kindern und Jugendlichen diskutiert. Abschließend erfolgt ein Überblick über verschiedene Ansätze zur Förderung der Emotionsregulation.
Das Seminar beinhaltet
- Überblick über wichtige aktuelle Emotionstheorien
- Neurobiologische und neuropsychologische Grundlagen von basalen Emotionsprozessen und von Emotionsregulation
- Überblick über wichtige Einflussfaktoren auf die Entwicklung von Emotionsregulation
- Auffälligkeiten in der Emotionsregulation bei ausgewählten psychischen Störungen des Kindes- und Jugendalters
- Diagnostik und klinische Einschätzung von Auffälligkeiten in der Emotionsregulation
Überblick über Ansätze zur Förderung der Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen: Psychoedukation, Beratung von Bezugspersonen und therapeutische Interventionen
Arbeitsmethoden
Vortrag, Diskussion, Kleingruppenarbeit, praktische Übungen und Supervision
Zielgruppe
Psychologen, Psychotherapeuten, Fachkräfte aus psychosozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern