Stefan Glasstetter

TERMIN
02.10.2023 09.00 -18.00 Uhr
03.10.2023 09.00 -18.00 Uhr
04.10.2023 09.00 -13.00 Uhr

SPRACHE
Deutsch

ECM PUNKTE
vorgesehen

TEILNAHMEGEBÜHR
460,00 Euro

VERANSTALTUNGSORT IARTS
Sitz- Crispistraße 15/A, 39100 Bozen

Zur Anmeldung

Beschreibung

Seit Beginn der 1990er Jahre gab es im Bereich der Traumatherapie eine rasante Entwicklung, die eine Fülle an Ideen und Techniken zu den Ressourcen und Stabilisierungsarbeit mit traumatisierten Klientinnen und Klienten zu Tage gebracht hat. Die systemische Therapie beteiligt sich seit 2005 daran.

Ein weiterer wunderbarer Ansatz in der Ressourcen- und Stabilisierungsarbeit ist der seit Ende der 1970er Jahre entwickelte Ansatz der Ego-State-Therapie von Watkins/Watkins. Diese hat sich aus der Traumatherapie entwickelt, in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen und wird insbesondere zur Stärkung und Ressourcenaktivierung  eingesetzt. Die Fortbildung soll dazu beitragen, einen ersten Einblick in den Ansatz der Ego-State-Therapie zu geben und die TN dazu befähigen, die erlernten Inhalte sinnvoll und zielführend in das traumatherapeutische und -pädagogische Arbeiten mit einfließen zu lassen. 

Das Seminar beinhaltet

  • Die Wurzeln der Ego-State-Therapie und ihre theoretischen Grundlagen
  • Die vielfältigen Möglichkeiten der Methode in Verbindung mit dem systemischen Denken
  • „Ich bin Viele“ – das Konstrukt des geteilten Selbst
  • Der innere Dialog: wie mit Ego-States Kontakt aufnehmen?
  • Arbeit mit ressourcenreichen, destruktiv scheinenden und verletzten Ego-States
  • Von der Gruppe zum Team: systemische Beziehungsarbeit
  • Ego-State systemisch: Haltung, Rollen und die Botschaft hinter der Botschaft
  • Ego-State als Ressourcenarbeit in der Traumatherapie

Methodische Inhalte: Diverse Übungen in den  Bereichen, Erstellung einer inneren Landkarte, Kontaktaufnahme mit Ego-States, Arbeit mit ressourcenreichen, destruktiv scheinenden und verletzten Ego-States. Des Weiteren Demonstrationen mit FB-TeilnehmerInnen sowie Filme/Bandaufnahmen aus der eigenen Praxis.

Zielgruppe: Diese Fortbildung richtet sich an PsychologInnen mit/ohne zusätzliche Therapieausbildung, die im Rahmen ihrer traumatherapeutischen oder traumapädagogischen Arbeit ihren Methodenkoffer im Bereich der Ressourcen- und Stabilisierungsarbeit auffüllen möchten.  

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