SEMINAR

RESSOURCENAKTIVIERUNG UND STABILISIERUNGSTECHNIKEN

Dozent:

Stefan Glasstetter

Beschreibung

In vielen Konzepten, beispielsweise in Graves Entwurf einer allgemeinen Psychotherapie (1998), in Konzepten der Salutogenese oder in Konzepten der Gesundheitsförderung (Becker, 2001; Hurrelmann, 2009; Schemmel u. Schaller, 2003; Franke, 2008) gewinnen Ressourcenkonzepte immer mehr Raum.
Die Nutzung der Ressourcen wird besonders in systemischen Ansätzen (siehe Schwing u. Fryszer, 2009; Ritscher, 2002; Hanswille u. Kissenbeck, 2008, Bleckwedel, 2008) und in der Integrativen Therapie (Petzold, 1997) in den Mittelpunkt gestellt.

Insbesondere in einer (systemischen) Traumatherapie benötigen Menschen das Wissen und den Zugang zu ihren Ressourcen, um sich den Herausforderungen einer Traumatherapie stellen zu können und vor allem, um wieder in die Selbstwirksamkeit zu kommen und den Alltag und seine zusätzlichen Schwierigkeiten (Flashbacks, Dissoziationen, Fehlalarmen, Schlaflosigkeit, Krisen, etc.) bewältigen zu können.

Können Betroffene auf ihre Ressourcen zugreifen, haben sie die Möglichkeit, sich selbst wieder als handlungsfähig zu erleben und gewinnen dadurch den Eindruck, wieder die „Kontrolle“ über ihr Leben zu erlangen. Somit sind Ressourcen ein Schlüssel für stabilisierende Interventionen für den Alltag, für Krisen und insbesondere für die Vorbereitung einer erfolgreichen Traumabegegnung/-konfrontation und der darauffolgenden Integration.

Das Seminar beinhaltet

Bei den in der Weiterbildung vermittelten Methoden der Ressourcen- und Stabilisierungstechniken wird auf die Ansätze der systemischen Therapie, Verhaltenstherapie, Gestalttherapie, klientenzentrierten Therapie, den TT-Formen Ego-State, EMDR, PITT, CIPBS, IRRT sowie den Impacttechniken zurückgegriffen.

Dabei soll neben der Vermittlung besonders der einübende Aspekt in Form von Gruppenarbeiten und Demonstrationen im Vordergrund stehen, um eine lebhafte und bereichernde WB zu gewährleisten!

Wichtig!

Interessenten sollten für sich prüfen, ob ihre eigene derzeitige psychische Stabilität ausreichend ist, um in der Fortbildung nicht getriggert zu werden.

Diese 2,5 tägige Weiterbildung richtet sich an Psycholog*innen und Pädagog*innen mit/ohne zusätzliche Therapieausbildung, die mit diesem Klientel therapeutisch und/oder pädagogisch arbeiten und sowohl einen ersten Ein- bzw. Überblick als auch praktische Erfahrung in der traumatherapeutischen/-pädagogischen Arbeit erlangen möchten.

TERMIN

14.10.2021
15.10.2021
16.10.2021
09.00 – 18.00 Uhr
09.00 – 18.00 Uhr
09.00 – 13.00 Uhr

SPRACHE

ECM PUNKTE

TEILNAHMEGEBÜHR

VERANSTALTUNGSORT

Deutsch
vorgesehen
360,00 Euro
IARTS Sitz – Crispistraße 15/A
I-39100 Bozen

TERMIN

14.10.2021
09.00 – 18.00 Uhr
14.10.2021
09.00 – 18.00 Uhr
16.10.2021
09.00 – 13.00 Uhr

SPRACHE

Deutsch

ECM PUNKTE

vorgesehen

TEILNAHMEGEBÜHR

360,00 Euro

VERANSTALTUNGSORT

IARTS Sitz – Crispistraße 15/A
I-39100 Bozen