Vor der Eröffnung des Festivals hat am 25.07.25 eine Denkwerkstatt stattgefunden, die sich mit Resilienz und Identität beschäftigte. Es ging u. a. um die Frage, wie ein Ort widerstandsfähig bleibe und dabei seinen Charakter bewahre. Fachlich begleitet wurde der Austausch von Psychologin und Psychotherapeutin Sabine Cagol und Roger Pycha, Primar für Psychiatrie am Krankenhaus Brixen. Pycha erklärte: „Resilienz bedeutet psychologisch gesehen die Fähigkeit, Krisen nicht nur zu überstehen, sondern gestärkt daraus hervorzugehen. Wer einmal eine Krise gemeistert hat, kann mit der nächsten besser umgehen.“ Cagol ergänzte: „Die Stilfserinnen und Stilfser haben Resilienz gewissermaßen im Blut. Sie leben seit Jahrhunderten mit harten Wintern und widrigen Bedingungen und schaffen trotzdem alles.“ Beide lobten die Offenheit der Dorfbewohner/innen und betonten, wie bereichernd der Dialog mit den Einheimischen gewesen sei.
