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Das Seminar ist eine Einladung in die spannende Welt von Familiensystemen. Der systemische Ansatz hat seine Wurzeln in der Familientherapie, eine anerkannte Methode mit solidem theoretischem Hintergrund, die zunächst vor allem in der Psychotherapie genutzt wurde. Der Begriff „System“ und „Systemische Denken“ findet heute in vielen Bereichen der Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Verwendung. Erfreulicher Weise hat sich gezeigt, dass der systemische Ansatz in der Tat in den verschiedensten Praxisfeldern sehr gewinnbringend zum Einsatz kommt. Systemisches Arbeiten nimmt nicht das Individuum als defizitär in den Blick. Es geht davon aus, dass Menschen stets versuchen, sich an ihre Umwelt so anzupassen, dass diese in ein Gleichgewicht kommt, selbst wenn dies oft ein Leiden zum Preis hat. Im systemischen Denken kann therapeutisches oder beraterisches Handeln nicht darauf zielen, von außen gesteuerten Veränderungen herbeizuführen. Es ist nur möglich, Impulse in ein System zu geben, das dadurch in Bewegung kommt und möglicherweise neue, für alle Beteiligten dienlichere Konstellationen findet. Menschen die sich fundiert systemisch ausbilden entwickeln eine Haltung, die als Basis für verschiedene Arbeitsfelder sehr hilfreich ist.
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